Angreifer tötet zwei Touristen in Ägypten


Angreifer tötet zwei Touristen in Ägypten

Deutschland bestätigte Samstagfrüh offiziell, dass zwei deutsche Urlauber getötet worden sind. Ein Mann hatte auf Touristinnen eingestochen.

Ein Angreifer hat am Strand eines Hotels in dem ägyptischen Badeort Hurghada zwei deutsche Touristen getötet. Dazu gab es keine Informationen des Auswärtigen Amtes. "Wir haben nunmehr die traurige Gewissheit, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff in Hurghada ums Leben gekommen sind", teilte eine Ministeriumssprecherin in Berlin mit. "Wir trauern zutiefst um die beiden deutschen Frauen, die in Hurghada hinterhältig ermordet wurden und denken in Anteilnahme an ihre Familien", schrieb Seibert am Samstagmorgen im Internetdienst Twitter. Die deutsche Botschaft vor Ort versucht mit den örtlichen Behörden die Identität der Opfer zu klären.

Lokale Medien hatten zuvor berichtet, die Opfer seien aus der Ukraine.

Ihr spektakulärster Anschlag war der Angriff auf den Metrojet-Flug 9268 am 31. Oktober 2015, den die Terroristen durch eine an Bord geschmuggelte Bombe in einer Getränkedose auf der Sinai-Halbinsel zum Absturz brachten, alle 224 Menschen an Bord starben, der Großteil davon Touristen. Die Agentur Interfax berichtete am Freitag mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin.

Bei den Verletzten soll es sich einem Bericht der staatlichen ägyptischen Zeitung "Al-Ahram" zufolge um Touristinnen unter anderem aus Armenien und Tschechien handeln. Sein Motiv blieb zunächst unklar.

Laut den Ermittlern schwamm der Täter von einem nahe gelegenen öffentlichen Strand. Der Angreifer sei festgenommen worden.

Der Angreifer war offenbar über das Meer zu einer Hotelanlage geschwommen.

War ein Streit die Ursache?

Er habe dann im Vorbeigehen zu ihm gesagt, er soll weggehen, es solle keine Ägypter erwischen.

Nur Stunden zuvor hatten Bewaffnete auf einem Motorrad nach Behördenangaben das Feuer auf ein patrouillierendes Sicherheitsfahrzeug in einem Dorf eröffnet, das bei einigen der ältesten Pyramiden Ägyptens äusserhalb der Hauptstadt Kairo liegt. Der Mann habe gesagt, es gehe ihm um Ausländer. Dahinter stehen Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat oder mehrere neuer Gruppen, die nach Ansicht westlicher Geheimdienste aus gewaltbereiten Fraktionen der Jugend der verbotenen Muslimbruderschaft hervorgegangen sind.

Beliebt

Womöglich zwei Deutsche bei Messerattacke in ägyptischem Badeort getötet
Im Juli 2005 starben bei einer Anschlagsserie im Badeort Sharm el-Sheikh 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Bei einem Dreifach-Anschlag im ägyptischen Urlaubsort Dahab werden 20 Menschen getötet, darunter ein Kind aus Deutschland.

Agents of Mayhem: Spielzeit und Vorteile der 4K-Konsolen vorgestellt
Für Volition war demnach von Anfang an klar, dass man nach Möglichkeiten sucht, wie man die aktuelle Hardware unterstützen kann. Dann habt ihr allerdings erst Level 20 von 40 erreicht.

Roger Federer steht im Wimbledon-Finale
Querrey fehlte nach drei Fünfsatzsiegen - zuletzt gegen Titelverteidiger Andy Murray (GB/1) - die Kraft. Marin Cilic (28) ist zum ersten Mal in seiner Tennis-Karriere ins Wimbledonfinale eingezogen.

Zwei Touristinnen in Ägypten getötet - vermutlich Deutsche
In Hurghada haben die Hotels auf die Verunsicherung der Urlauber längst reagiert - mit Dumpingpreisen, um Gäste zurückzugewinnen. Hurghada - Der Mann (27), der im Urlaubsort Hurghada zwei deutsche Frauen erstach, war wohl kein psychisch kranker Einzeltäter.