Womöglich zwei Deutsche bei Messerattacke in ägyptischem Badeort getötet


Womöglich zwei Deutsche bei Messerattacke in ägyptischem Badeort getötet

Unter den Opfern sind möglicherweise auch Deutsche, eine offizielle Bestätigung hierfür gab es aber zunächst nicht. Die Tat habe sich vermutlich gezielt gegen ausländische Touristen gerichtet, erklärte eine Sprecherin.

Der Angreifer sei festgenommen worden und werde verhört.

Bei einem Bombenanschlag am hinduistischen Erawan-Schrein in der thailändischen Hauptstadt Bangkok gibt es 21 Tote, ein großer Teil der Opfer stammt aus China oder Taiwan.

Kairo. In Ägypten sind bei einer Messerattacke in einer Hotelanlage zwei Urlauberinnen getötet worden. Das berichtete der ägyptische Staatliche Informationsservice (SIS) am späten Freitagabend.

Er kenne die beiden Opfer persönlich, sagte der ehemalige deutsche Honorarkonsul Hurghadas, Peter-Jürgen Ely, am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es könne nicht ausschließen, dass Deutsche unter den Opfern seien. "Gewissheit haben wir darüber noch nicht". Bereits im Januar 2016 waren zwei ausländische Touristen am Strand von Hurghada bei einem Angriff verletzt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu diesem Angriff. Die Türkei und das Bundeskriminalamt (BKA) gehen davon aus, dass das Attentat in der türkischen Metropole auf die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückgeht.

Hurghada ist ein beliebtes Reiseziel.

Der später festgenommene Angreifer sei von einem öffentlichen Bereich aus an den Hotelstrand geschwommen und habe mit dem Messer mehrere Touristengruppen angegriffen, hieß es in einer Erklärung des ägyptischen Innenministeriums. Nach einer Vielzahl von Anschlägen sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Touristenorten Ägypten verschärft worden. Die Angreifer sympathisierten mutmaßlich mit der Dschihadistenmiliz IS.

Bei einem Dreifach-Anschlag im ägyptischen Urlaubsort Dahab werden 20 Menschen getötet, darunter ein Kind aus Deutschland.

Im Juli 2005 starben bei einer Anschlagsserie im Badeort Sharm el-Sheikh 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Vier verschiedene Gruppen bekennen sich zu den Anschlägen.

Im Oktober 2015 kamen 224 Menschen ums Leben, als ihre im Badeort Sharm el-Sheikh gestartete Maschine über der Sinai-Halbinsel abstürzte.

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