Formel 1: Hamilton rast zu Silverstone-Pole


Formel 1: Hamilton rast zu Silverstone-Pole

Kimi Räikkönen landete dahinter auf Platz zwei, Ferrari-Kollege Sebastian Vettel schaffte die drittbeste Zeit.

Auf die 1:28,496 Minuten von Bottas in der Nachmittagseinheit fehlte Vettel fast eine halbe Sekunde. Weltmeister Hamilton, der sein Heimrennen zuletzt dreimal in Folge und insgesamt viermal gewonnen hat, brachte im Gegensatz zum Finnen in der zweiten Trainingseinheit mit einem frisch aufgezogenen Satz der weichsten Reifenmischung keine fehlerlose Runde zustande. Eine Woche nach einem regelwidrigen Getriebewechsel im Silberpfeil von Lewis Hamilton erwischte es vor dem Großen Preis von Großbritannien dessen Teamkollegen Valtteri Bottas. Damit ist Bottas raus im Kampf um die Pole Position im Home of British Racing und es kommt vermutlich zum deutsch-englischen Showdown. Hamilton musste nach seiner beeindruckenden Pole allerdings noch einige Zeit zittern. Aber Vettel ist im WM-Titelmodus. Nico Hülkenberg sorgte im Renault als Sechster für eine Überraschung.

Er gehörte gestern nicht zu den Schnellsten, war aber ein Blickfang: Ferrari-Mann Vettel drehte am Vormittag einige Runden mit einer neu entwickelten Windschutzscheibe, die zukünftig die Fahrer im offenen Cockpit besser schützen soll. Mit 30 Startplätzen Rückversetzung war jedoch Fernando Alonso der größte Verlierer des Tages, mal wieder mussten zahlreiche Komponenten des Honda-Motors gewechselt werden. Es sei sein Führungsstil, Hamilton die Freiheit zu gewähren, die er brauche, um seine beste Leistung abzurufen, sagte Wolff.

Die beiden Fahrer des Teams Sauber, Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson, nahmen die Plätze 18 und 19 ein. Zumindest im ersten Training stand Vettel aber vor allem aus einem anderen Grund im Fokus.

Hinter Vettel kamen die Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo einmal mehr nicht über die Rolle als dritte Kraft hinaus, fuhren auf die Ränge fünf und sechs. Anschließend streikte sein Auto in der ersten Phase des Qualifyings komplett, Ricciardo fuhr die schlechteste Zeit.

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