Mathematikgenie Maryam Mirzakhani im Alter von 40 Jahren an Krebs gestorben


Mathematikgenie Maryam Mirzakhani im Alter von 40 Jahren an Krebs gestorben

Mirzakhani verstarb im Alter von 40 Jahren in einem Krankenhaus in den USA.

"Sie war ein Genie, zugleich aber auch Tochter, Mutter und Ehefrau", schrieb Firouz Naderi, ein Freund von Mirzakhani, im Onlinedienst Instagram.

Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete, Mirzakhani sei vor vier Jahren an Knochenmarkkrebs erkrankt.

Mirzakhani, die in Teheran eine Schule für besonders talentierte Mädchen besucht hatte, hatte schon als Teenager Goldmedaillen bei internationalen Mathematik-Olympiaden gewonnen.

Nach Mitteilung der Stanford-Universität im US-Bundesstaat Kalifornien, wo sie als Professorin tätig war, starb die Wissenschaftlerin im Alter von 40 Jahren an Krebs.

Ihre Arbeit sei, als wenn man sich in einem Dschungel verlaufen habe, erklärte Mirzakhani einmal. Die Fields-Medaille erhielt sie für das Erforschen der Symmetrie von gekrümmten Flächen. Das britische Fachblatt Nature führte Mirzakhani 2014 auf seiner Liste der zehn wichtigsten Forscher des Jahres auf. Geehrt wurde sie für ihre Arbeit über komplexe Geometrie und dynamische Systeme. Demnach hätte Mirzakhani auf Papier herumgekritzelt und dann Formeln an die Ränder ihrer Zeichnungen gequetscht. Das bei Twitter veröffentlichte Video des Freundes Naderi bietet einen Einblick in die Arbeitsweise. Mirzakhani wurde in Medienberichten immer wieder als Mathematikgenie bezeichnet. Präsident Hassan Rohani bezeichnete der "Teheran Times" zufolge die Nachricht als "herzzerreißend". "Man versucht, all sein Wissen zusammenzukratzen und neue Tricks zu erfinden und mit ein bisschen Glück findet man vielleicht einen Weg hinaus". Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif erklärte, Mirzakhanis Tod schmerze alle Iraner.

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