Massenrandale und sexuelle Übergriffe: Volksfest in Baden-Württemberg läuft aus dem Ruder


Massenrandale und sexuelle Übergriffe: Volksfest in Baden-Württemberg läuft aus dem Ruder

Auf einem Volksfest in der baden-württembergischen Stadt Schorndorf kam es am Wochenende zu sexuellen Übergriffen und Krawallen. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. In einem Fall soll ein Iraker eine Frau belästigt haben, bei einem anderen Vorfall sollen drei Afghanen eine 17-Jährige festgehalten und ihr an den Po gefasst haben. Zudem wurden während des Festes mehrere Körperverletzungen angezeigt.

Zwischen 20 Uhr und 3 Uhr in der versammelten sich bis zu 1.000 junge Leute im Schlosspark und randalierten. Der Anteil von Migranten innerhalb der randalierenden Gruppe habe unter 50 Prozent gelegen, die Aggression gegenüber der Polizei sei neu und erschreckend.

Die Randalierer sollen andere Besucher des Volksfestes, Polizeibeamte und die Fasade von Schorndorfer Schloss mit Flaschen beworfen haben. Laut Polizei solidarisierten sich daraufhin zahlreiche Personen mit dem Festgenommenen. Angeforderte Polizisten in Schutzausrüstung mussten dazwischen gehen und die Festnahme sichern. Als sich die Einsatzkräfte zurückzogen, wurden sie erneut mit Flaschen beworfen.

Die Unruhestifter haben außerdem zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Graffiti besprüht, ein Einsatzfahrzeug durch ein Flaschenwurf beschädigt und an sechs Fahrzeugen die Kennzeichen abmontiert und gestohlen. Zeugenaussagen zufolge seien einzelne Personen hierbei mit Messern bewaffnet gewesen.

Zahlreiche Einsatzkräfte mussten aus umliegenden Landkreisen angefordert werden, um dem massiven Aggressionspotential begegnen zu können. Aus einer Gruppe heraus soll im Bereich des Alten Friedhofs - vermutlich mit einer Schreckschusswaffe - in die Luft geschossen worden sein.

Die Bilanz der Polizei nach den Unruhen ist ernüchternd. Bis zu tausend Jugendliche - laut Polizei überwiegend mit Migrationshintergrund - randalierten am Samstag bei einem Volksfest und attackierten anschließend die einschreitenden Beamten. Als Hauptproblem nannte der Sprecher den Alkoholkonsum der Jugendlichen.

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