Deutsche AIDS-Hilfe: Lockerung beim Blutspende-Ausschluss schwuler Männer ist nur Kosmetik


Deutsche AIDS-Hilfe: Lockerung beim Blutspende-Ausschluss schwuler Männer ist nur Kosmetik

Gleichstellung mit heterosexuellen oder transgender Spendern gibt es aber auch weiterhin nicht. Großbritannien wird diese Zeit vermutlich ab 2018 auf drei Monate reduzieren. Auch die Politik machte Druck, die Rahmenbedingungen für die Blutspende anzupassen.

Auch das Paul-Ehrlich-Institut hat ein Ende des generellen Blutspendeverbots für schwule und bisexuelle Männer empfohlen, ebenso ein gemeinsames Gutachten von Bundesgesundheitsministerium, Bundesärztekammer, Robert-Koch-Institut und Paul-Ehrlich-Institut. Kritiker wenden ein, dass die neuen Regelungen noch immer nicht weit genug gingen und Betroffene diskriminierten.

Männer, die Sex mit Männern haben oder einmal hatten, durften bislang in Deutschland kein Blut spenden. Heterosexuelle und transgender Personen dürfen aber Blut spenden, solange sie kein persönliches "sexuelles Risikoverhalten" an den Tag legen.

Die neue Richtlinie setze sich über die Erkenntnisse der Wissenschaft hinweg, erklärte Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland. Eine HIV-Infektion könne man sechs Wochen nach dem letzten Sex sicher ausschließen.

Denn Schwule, die Blut spenden möchten, dürfen vorher zwölf Monate keinen Sex mit Männern haben. Um Schwule weiterhin dauerhaft von der Blutspende auszuschließen zu können, hätten die Verfasser der Richtlinie alle Homosexuellen "zu einer einheitlichen Risikogruppe zusammengefasst".

Die Deutsche Aids-Hilfe hat die neu formulierte Richtlinie der Bundesärztekammer zur Blutspende von schwulen und bisexuellen Männern kritisiert.

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