Gläubiger stimmen für Verkauf von zwei Solarworld-Werken


"Die Gläubiger stimmen über den Verkauf von Grundstücken, Maschinen sowie das Vorratsvermögen an den Produktionsstandorten von SolarWorld in Freiberg und im thüringischen Arnstadt ab", so ein Sprecher von Piepenburg. Das Unternehmen ist mit rund 390 Millionen Euro verschuldet. In einer Transfergesellschaft wird versucht, so schnell wie möglich neue Jobs für die Beschäftigten zu vermitteln.

Käufer ist die neu gegründete Solarworld Industries GmbH, deren Geschäftsführer der Solarworld-Gründer Frank Asbeck ist. Dort bleibt vorerst nur eine Abwicklungsmannschaft. Das Geld für das Geschäft kommt nach Informationen von SPIEGEL ONLINE aus Katar.

Hätten die Gläubiger ihre Zustimmung zum Verkauf nicht gegeben, wären die meisten der Solarworld-Beschäftigten entlassen worden. Die Transaktion sei zudem vom Bundeskartellamt genehmigt worden. Solarworld hatte Mitte Mai - unter dem Druck der Konkurrenz unter anderem aus China - nach sechs Jahren mit roten Zahlen Insolvenz angemeldet. Einschließlich der Zentrale in Bonn gehe die neue Gesellschaft mit 515 Mitarbeitern an den Start. Vor allem falle das existenzgefährdende Risiko einer US-Schadenersatzklage von rund 700 Millionen Euro eines früheren Silizium-Lieferanten gegen Solarworld weg.

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