Jetzt kommen die Perseiden


Jetzt kommen die Perseiden

Neben dem Mondspektakel bietet der Augusthimmel noch die alljährlichen Sternschnuppen aus dem Perseiden-Schwarm. Ursache für das Phänomen sind Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Flugbahn um die Sonne fliegen. "Auch wenn der Höhepunkt in der Nacht vom 12. auf den 13. August erwartet wird, können schon jetzt Perseiden beobachtet werden", sagte eine Sprecherin der Vereinigung der Sternfreunde. Wenig Licht von Straßenlaternen, Neonreklamen oder angestrahlten Burgen gibt es zum Beispiel in der Rhön - einem offiziellen Sternenpark. Diese kleinen Teilchen, sehen wir als Sternschnuppen.

Ihren Namen haben die Sommermeteore vom Sternbild Perseus. Die Beobachtung wird in dieser Sternschnuppennacht allerdings durch Mondlicht beeinträchtigt.

Die wohl auffallendsten Meteorströme der Gegenwart sind die Perseiden Mitte August und die Leoniden im November. Bereits um 21.18 Uhr verlässt der Mond den zentralen Verfinsterungsbereich, wie die Astronomische Gesellschaft Winterthur mitteilte. Ihr Tipp: Nächste Woche sei der Himmel nicht mehr so hell und es seien immer noch genug Perseiden am Nachthimmel zu sehen.

"Die lichtschwächeren Meteore werden auf jeden Fall überstrahlt", sagt die Bochumer Astronomin Susanne Hüttemeister. "Man wird Perseiden sehen - aber nur die hellsten". "Die besten Bedingungen herrschen von Samstag auf Sonntag vermutlich im Nordwesten Hessens, da klart es auf", meinte Staeger.

Allerdings könnte das Wetter manchem Sternschnuppenfan einen Strich durch die Rechnung machen. Denn laut Deutschem Wetterdienst könnten in der Nacht zum Sonntag vor allem über der Südhälfte Deutschlands dichte Wolken den Blick zum Firmament versperren.

Trifft die Erde auf die kosmische Staubspur dieses alle 133 Jahre wiederkehrenden Kometen, dringen die oft nur stecknadelkopfgroßen Partikel mit 216.000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre ein. Denn die Perseiden erhielten sie ihren Namen zwar, weil sie vom Sternbild Perseus auszugehen scheinen, aber sie können am gesamten Himmel sichtbar sein. In Wahrheit spielt nur die Perspektive einen Streich - genauso wie bei den Perseiden, deren Leuchtspuren sich alle ins Sternbild Perseus zurückverlängern lassen. Die Meteore sind in der Regel winzig klein, aber die Sternschnuppen rasen mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 40 Kilometern pro Sekunde durch die Atmosphäre. Nur bei sehr hellen Exemplaren - so genannten Feuerkugeln - bleibt manchmal ein minutenlanges Nachleuchten. Diese spektakulären Meteore ziehen oft einen farbig nachglühenden Schweif hinter sich her.

Eine besondere Ausrüstung brauchen Himmelsgucker für die Beobachtung der Perseiden nicht - ein Liegestuhl und eine gute Rundumsicht reichen aus.

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