Snapchat-Aktie auf Rekordtief


Snapchat-Aktie auf Rekordtief

Das verhaltene Wachstum der Foto-App Snapchat hat die Anleger erneut schwer enttäuscht.

Beim durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer sieht es an sich gar nicht so schlecht aus, im Jahresvergleich stieg dieser um 109 Prozent auf 1,05 Dollar, auch im Vergleich zum Vorquartal gibt es an dieser Stelle ein Wachstum. Nachdem im vergangenen Quartal nur rund sieben Millionen täglich aktive Nutzer hinzukamen, stürzte die Aktie im nachbörslichen Handel um mehr als 16 Prozent auf einen Tiefstand ab. In den drei Monaten bis Ende Juni nahm der Verlust verglichen mit dem Vorjahreswert von 116 Millionen auf 443 Millionen Dollar (376 Mio Euro) zu, wie Snap Inc.am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Am Markt war jedoch ein noch größerer Zuwachs erwartet worden. Nicht nur wir haben bereits von Anfang an den Snap-Börsengang mit großer Skepsis betrachtet, denn so richtig vorstellen konnten sich die wenigsten, wie man mit Snapchat (genug) Geld verdienen kann, um den Hype des Unternehmens zu rechtfertigen.

Entsprechen überrascht es kaum, das die Aktie von Snapchat nachbörslich um bis zu 14 Prozent auf ein Rekordtief von unter 12 Dollar nachgab. Der Konzern, dessen Chef Mark Zuckerberg Snapchat einst kaufen wollte, aber bei Spiegel abblitzte, attackiert den aufstrebenden Wettbewerber schon länger heftig. Vielmehr hatten viele den Eindruck, dass das vor allem bei jungen Menschen so populäre Snapchat seinen Zenit bald überschreiten wird und sich dessen Nutzer anderen Plattformen zuwenden werden. Snapchat kann fürs Q2 173 Millionen tägliche User vermelden, ein Plus von 21 Prozent gegenüber Vorjahr und 4 Prozent gegenüber dem Vorquartal Der Erlös pro Nutzer hat derweil von 50 Cent auf 1,05 Dollar zugenommen, auch hier blieb Snapchat hinter den Erwartungen zurück. Später wurde das Angebot etwa mit Fotofiltern, Medieninhalten und einer Kamera-Sonnenbrille ausgebaut. Spiegel zeigte sich überzeugt, dass das Snap-Geschäft trotz der starken Konkurrenz durch Internet-Giganten wachsen wird.

Beliebt

US-Ministerium: Trump wählte Sprache, die Nordkorea versteht
Auch Japans Regierung rief zur Mäßigung auf, richtete ihren Appell aber ausschließlich an Pjöngjang. Trump habe dem koreanischen Machthaber Kim Jong-un eine Botschaft gesendet, die dieser verstehe.

CNN feuert Kommentator Jeffrey Lord
Während die Lobbygruppe CNN dafür kritisierte, Lord angestellt zu haben, bezeichnete Lord die Medienaktivisten als "Faschisten". Jeffrey Lord twitterte einen "Sieg Heil"-Gruß an einen Kritiker, der Sender beendete daraufhin die Zusammenarbeit".

Deutschland: 19-Jährige nimmt Mutter ihr Baby weg
Die Mutter alarmierte die Polizei, die eine umfangreiche Suche mit Hunden , Hubschrauber und Bereitschaftspolizisten startete. Polizisten ermittelten schließlich, dass die 19-Jährige mit dem Kleinkind bis nach Niedersachsen geflohen war.

Prinz sauer: "Königin macht Narren aus mir"
Ein unglaubliches Verhalten, das das dänische Volk ganz und gar nicht gutheißt. "Ich werde das nie akzeptieren!". Die Boulevard-Zeitung "Se og Hør" zitierte Prinz Henrik mit den Worten: "Sie macht aus mir einen Narren".