Dänemark: Privates U-Boot sinkt vor Küste Kopenhagens


Der Besitzer des Gefährts, Peter Madsen, wurde gerettet und später wegen des Verdachts des Totschlags festgenommen. Sie gilt als das größte privat gebaute U-Boot der Welt. Der Grund: eine vermisste Journalistin aus Schweden.

Madsen, der das U-Boot auch entworfen hatte, bestritt der Polizei zufolge die Vorwürfe. Aber: Er habe sie am Donnerstag nach dreieinhalb Stunden Fahrt auf einer Insel abgesetzt.

Zu Hause kam die Schwedin, die nach Angaben dänischer Medien eine Geschichte über das Boot schreiben wollte, jedoch nie an: Am Freitag stellte ihr Freund eine Vermisstenanzeige. Es blieb zunächst unklar, wann und wie sie verschwand. Außer ihnen sei keiner an Bord gewesen, sagte Marinesprecher Anders Damgaard der Nachrichtenagentur AP. "Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen", sagte er dem dänischen Fernsehsender "TV2". Madsen muss am Samstag vor einem Untersuchungsrichter erscheinen.

Die "Nautilus" ist 17,8 Meter lang und wiegt 40 Tonnen.

Die Marine suchte mit zwei Hubschraubern und drei Schiffen von Kopenhagen bis zur mehr als 100 Kilometer entfernten Ostseeinsel Bornholm. Die "UC3 Nautilus" wurde über Crowdfunding finanziert und 2008 vom Stapel gelassen.

Ein privates dänisches U-Boot ist vor der Küste der Hauptstadt Kopenhagen untergegangen. Den Polizeiangaben zufolge haben es Taucher bislang noch nicht geschafft, das Gefährt unter Wasser zu betreten.

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