Darum wollte Bayern Neymar nicht


Darum wollte Bayern Neymar nicht

2010 war Neymar den Bayern keine 24 Millionen Euro wert.

München - 222 Millionen Euro - der Wechsel von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain hat die möglichen Ablösesummen auf dem internationalen Transfermarkt in neue, bislang unvorstellbare Dimensionen katapultiert. Der Deal wäre drei Jahre später beinahe doch noch zu Stande gekommen, doch 2013 entschlossen sich die zur Verpflichtung von Mario Götze von Liga-Rivale Dortmund. PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi glaubt trotzdem, ein Schnäppchen gemacht zu haben: "Es hört sich seltsam an, aber wir werden mehr Geld verdienen, weil Neymar bei uns ist, als er gekostet hat".

Dabei hätte der deutsche Rekordmeister vielleicht selbst diese Wahnsinnsablöse erzielen können.

Bayern und Racki waren bereits in Verhandlungen. "Der lag bei 18 Millionen Euro und hätte mit Boni auf 24 Millionen Euro steigen können", sagte der Berater der kroatischen Zeitung Novi List.

"Im Winter-Transferfenster 2010 habe ich von Neymars Berater Wagner Ribeiro die Erlaubnis bekommen, im Namen des Spielers mit den Bayern zu verhandeln". "Er hatte eine hervorragende Technik, war aber noch viel dünner als heute", erklärt der Agent. "Ich traf mich in München mit Nerlinger, zuvor hatten wir schon zweimal telefoniert. Er hat mir gesagt, dass er genau weiß, wer Neymar ist, eines der größten Talente der Welt".

Christian Nerlinger war von 2009 bis 2012 Sportdirektor des FC Bayern. Nerlinger sagte mir jedoch, dass man Neymars Entwicklung zunächst nur weiter verfolgen würde.

"Nerlinger hat mir gesagt, dass Bayern ihn weiter beobachten möchte, aber nicht bereit ist, so viel Geld für einen Spieler auszugeben, der noch nicht einmal 18 Jahre alt ist".

222 Millionen Euro für Neymar! Barcelona schlug bei Neymar für eine Ablöse von 88,2 Millionen Euro zu – und machte am Ende ein gutes Geschäft.

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