Eskalation: Trump droht Nordkorea mit Atomkrieg


Eskalation: Trump droht Nordkorea mit Atomkrieg

Er beschrieb die US-Waffen als "locked and loaded" - zu Deutsch etwa: "gesichert und geladen" - und lässt damit Raum für Interpretationen, inwieweit die USA bereit sein könnten, loszuschlagen. Dennoch sollte Peking nicht eingreifen, sollte es zu einem Erstschlag Nordkoreas gegen die USA kommen, schrieb die "Global Times". Und doch dürften auch diese Maßnahmen den nordkoreanischen Diktator Kim Yong-Un nicht davon abhalten, sein Raketen- und Atomwaffenprogramm fortzuführen. "Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort", sagte sie in Berlin. Eine einfache militärische Lösung gebe es für die USA nicht, gibt Braml zu bedenken. "Sonst werden sie Feuer und Wut erfahren, wie es die Welt noch nicht erlebt hat". "Aber der Grundton und die Deutlichkeit sind vorher diskutiert worden", bemühte sich Trump-Sprecherin Sarah Sanders dem Eindruck zunehmend unkontrollierbarer präsidialer Eruptionen zu widersprechen. "Wir sind besorgt wegen dieser Drohungen, wollen aber gleichzeitig sicherstellen, dass die Menschen nicht in Panik verfallen und ihr normales Leben weiter führen". Raketen aus Nordkorea könnten San Francisco in einer halben Stunde erreichen, die südkoreanische Hauptstadt Seoul bereits in drei Minuten. Im Juli testete Nordkorea zwei Interkontinentalraketen, mit denen das Land nach Einschätzung von Experten das US-Festland treffen könnten.

Nach den verbalen Drohgebärden zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Regime in Pjöngjang wächst in Japan die Sorge vor einer kriegerischen Eskalation zwischen den USA und Nordkorea.

Nach chinesischer Darstellung rief Xi Jinping nicht nur Nordkorea, sondern alle Akteure zur Zurückhaltung auf, was auch Trump selbst einschließt. Er werde dafür einen signifikanten Milliardenbetrag bereitstellen. "Wir werden sehen, was passiert". US-Verteidigungsminister Jim Mattis betonte hingegen, er setze in erster Linie auf Diplomatie. Wenn allerdings die USA und Südkorea zuerst angriffen und versuchten, die nordkoreanische Regierung zu stürzen, werde China dies verhindern, hieß es in der Zeitung, die nicht die Politik der Regierung wiedergibt. Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und der Führung in Pjöngjang über das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas hatte sich in den vergangenen Tagen hochgeschaukelt. In einem Kommentar hieß es, ohne eine "Rückkehr zur Vernunft" werde "alles noch schlimmer".

Nordkorea droht USA mit Erstschlag

Nordkorea hatte angekündigt, dass bis Mitte August der Einsatzplan stehen soll, um vier Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf Guam abzufeuern. Beijing ist offensichtlich am Status quo gelegen, was angesichts der rund 30.000 US-Truppen in Südkorea und weiteren rund 50.000 US-Soldaten auf Okinawa und anderen japanischen Standorten durchaus verständlich ist. Die USA haben dort eine Luftwaffenbasis, einen Marinestützpunkt mit U-Booten, eine Einheit der Küstenwache und rund 6000 Militärangehörige. "Sie hat sich sicherlich nicht auf die Vereinigten Staaten bezogen", sagte der Präsident.

Zudem sagte der republikanische Senator John McCain, "grosse Führungspersönlichkeiten" drohten ihren Feinden nur, wenn sie auch zum Handeln bereit seien.

Das Telefongespräch folgte auf die scharfen Äußerungen Trumps, der Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mit "Feuer und Wut" gedroht und ihn zuletzt am Freitag gewarnt hatte, dass die USA militärisch jederzeit "voll einsätzfähig" seien. Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, wenn es nur daran dächte, die USA und ihre Alliierten anzugreifen.

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Chinas Führung hofft hingegen, dass die USA auf Nordkorea zugehen und dessen Sicherheitsbesorgnisse ernst nehmen. Nordkorea sollte sich zusammenreißen, sonst bekomme es Probleme, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten.

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