Robert Lugar kandidiert für die FPÖ


Robert Lugar kandidiert für die FPÖ

"Wir haben schon vor Wochen begonnen, den Parlamentsklub abzuwickeln, da sowohl von Seiten des Team Stronach als auch von Seiten des Team Stronach Parlamentsklub keine Kandidatur bei der Nationalratswahl angestrebt wurde", so Lugar.

Seit Mittwochmittag ist Frank Stronachs Abenteuer im Parlament auch formell Geschichte. Weil mit ihm auch die Abgeordnete Martina Schenk geht, verfügt das Team Stronach nur noch über vier Abgeordnete. Im Anschluss teilte die Parlamentsdirektion mit, dass Lugar dabei sowohl seinen als auch den Austritt Schenks aus dem Team Stronach gemeldet hat.

Um diesen Abwicklungsprozess nicht in die Länge zu ziehen, hätte Lugar sich dazu entschlossen, diesen Schritt zu setzen, und durch die vorzeitige Auflösung auch die Kosten für die Steuerzahler zu senken und eine gesetzmäßige Abwicklung zu ermöglichen.

Damit verliert das Team Stronach (TS) die sogenannte Klubstärke. Die Zusammensetzung der Ausschüsse muss damit neu berechnet und die Ausschüsse neu gewählt werden. Die Team Stronach Akademie solle weiter bestehen, da noch finanzielle Ressourcen vorhanden seien. Damit verliert die Partei den Klubstatus, weil dieser mindestens fünf Abgeordnete erfordert. SPÖ und ÖVP verfügen über je 51 Abgeordnete, die FPÖ über 37, die Grünen über 21 und die Neos über acht Mandatare. Nicht infrage kommt offenbar ein Übertritt zur "Freien Liste Österreich" (FLÖ) des früheren Salzburger FP-Chefs Karl Schnell. Er sagte, dass Lugar nicht zu ihm wechsle.

Die Antwort lautet: Weil Strache und die Seinen es für plausibel erachten, dass Lugar der FPÖ zusätzliche Stimmen verschafft. Schenk begründete ihren Austritt aus dem Klub mit interner Kritik an ihrer Kandidatur für Schnells FLÖ - obwohl es einen Beschluss gebe, "wonach es wegen des Nichantretens jedem Mandatar freisteht, für eine andere Gruppierung anzutreten".

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