Tote ägyptische Studentin: Neuer Zeuge überrascht Staatsanwaltschaft


Tote ägyptische Studentin: Neuer Zeuge überrascht Staatsanwaltschaft

Laut Zeugenaussagen beschleunigte der Unfallfahrer vor dem Zusammenstoß! In einer Tempo-30-Zone neben den Straßenbahngleisen wird die Studentin von einem Auto erfasst.

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft jedoch auch wegen Beleidigung beziehungsweise Volksverhetzung gegen einen der Autoinsassen. Das schockierende an diesem Fall: Als sie sterbend auf der Straße lag, sollen sie und ihre Begleiter auch noch fremdenfeindlich beschimpft worden sein.

Die anderen elf Austauschstudenten, die in Cottbus studieren, wohnen mittlerweile auf Betreiben ihrer Heimatuniversität in Berlin.

Es gibt aber noch einen anderen schwerwiegenden Verdacht: Mehrere Zeugen sollen laut RBB übereinstimmend ausgesagt haben, dass die Insassen aus dem Auto zurückgekommen seien.

Ursprünglich sei laut dem "rbb" von der Staatsanwaltschaft in Cottbus festgestellt worden, dass der tödliche Unfall "nicht zu verhindern gewesen" wäre. Die 22-Jährige war schwer verletzt und starb wenige Tage später im Krankenhaus. In einer ursprünglichen Mitteilung des zuständigen Polizeipräsidiums hieß es damals, die Frau sei durch eigenes Verschulden von dem Fahrzeug erfasst worden. Zeugen sagen: Der Fahrer beschleunigte vorm Aufprall.

Die Diskussionen um den Tod der ägyptischen Studentin vor der Cottbuser Stadthalle haben eine neue Dimension angenommen. Es beschleunigte immer mehr. Der Wagen traf sie heftig.

Der Zeuge, der nicht mit der Gruppe unterwegs war, schätzt dem Bericht zufolge wegen der Lautstärke des Knalls beim Aufprall die Geschwindigkeit des Wagens auf 60 bis 70 Stundenkilometer. "Bisher gibt es keine Anhaltspunkte, dass der Fahrer bewusst auf das Opfer zu gefahren ist", sagt der Oberstaatsanwalt. Viele Fragen sind noch offen - sowohl zu den polizeilichen Ermittlungen, als auch zu den rassistischen Pöbeleien und zum Unfallhergang. Sie haben gelacht und Sachen gesagt, wie: 'Ja, die müssen halt gucken, die haben ja da zu Hause keine Straßen. Fragen werfe demnach auch auf, was der unabhängige Zeuge nach dem Unfall beobachtet haben will: dass die anwesenden Beamten die fremdenfeindlichen Äußerungen eines der Auto-Insassen weitgehend ignoriert haben sollen. Die Staatsanwaltschaft bittet die Zeugen, die sich gegenüber dem RBB geäußert haben, sich bei ihr zu melden. "So ne Sprüche rausgehauen, obwohl die grad ein Mädchen vielleicht tot gefahren haben".

Das ist immer noch zu schnell, denn an der Unfallstelle ist ein Tempolimit von 30 km/h. "Die zitierten Aussagen decken sich nicht mit unseren bisherigen Erkenntnissen und Zeugenbefragungen", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus, Horst Nothbaum, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Neues Deutschland" (Wochenendausgabe).

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