Trump droht erneut mit Militärschlag: "Waffen sind geladen und entsichert"


Trump droht erneut mit Militärschlag:

Washington/Seoul. Ungeachtet weltweiter Aufforderungen zur Mäßigung geht der verbale Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanischen Regierung weiter.

Donald Trumps Gepoltere ist daher vor allem der Ausdruck einer frustrierten Erkenntnis: Der Aufstieg der letzten stalinistischen Diktatur zur Atommacht ist wohl nicht mehr zu stoppen. "Niemandem wird eine friedliche Lösung lieber sein als Präsident Trump", sagte der Präsident.

Trump legte am Donnerstag nach und erklärte, seine Botschaft sei "vielleicht nicht hart genug" gewesen. Er kündigte auch an, dass die USA ihre Raketenabwehr aufstocken werden. Es würden ihnen "Dinge zustoßen, die sie niemals für möglich gehalten haben", sagte Trump.

Zwar fügte er hinzu, die USA müssten Verhandlungen jederzeit erwägen.

Kritik an seinen Drohungen in Richtung Pjöngjang wies der Präsident zurück. Das könnte wiederum andere Länder auf den Geschmack bringen, zumal das stets klamme Nordkorea seine Atomwaffentechnologie weiterverscherbeln könnte - an Staaten, aber auch an finanziell potente Terrorgruppen. Daraufhin drohte das weitgehend isolierte Land mit dem Raketenbeschuss von Zielen im Umfeld von Guam. Die 29.000 permanent in Südkorea stationierten US-Soldaten seien bereits seit langem für das gemeinsam mit Seoul vorgesehene Manöver eingeplant. Das US-Außengebiet liegt rund 3300 Kilometer von Pjöngjang entfernt. Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warnte davor, "dass ungewollt etwas außer Kontrolle gerät". "Wenn Amerika das Problem Nordkorea mit einem einzigen Schlag lösen hätte können, hätte man das längst getan", sagt der Experte. Er setze weiter auf Diplomatie. "Ich sehe keine militärische Lösung des Konfliktes" und eine solche halte sie auch "nicht für geboten", sagte sie in Berlin. Welche Ergebnisse er meinte, liess Mattis offen.

Nordkorea hatte trotz Verboten des UN-Sicherheitsrates und Warnungen aus dem Ausland am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet.

Russland und China haben nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow einen Plan zur Entschärfung der Nordkorea-Krise ausgearbeitet.

Nordkoreas Führung hatte am Donnerstag demonstrativ unbeeindruckt und mit Spott auf die jüngsten Drohungen Trumps reagiert. Im April bewies der US-Präsident mit einem Marschflugkörperangriff auf eine Luftwaffenbasis in Syrien, dass er grundsätzlich zum Einsatz militärischer Gewalt bereit ist. Trump sagte, er glaube, dass China in dem Konflikt deutlich mehr tun und den Druck auf Nordkorea erhöhen werde. US-Bomben und Marschflugkörper könnten auf nordkoreanische Raketensilos, Abschussrampen und Befehlzentralen zielen, um Pjöngjang die Möglichkeit zu nehmen, anzugreifen.

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