Trump: USA sind bereit für Konflikt mit Nordkorea


Trump: USA sind bereit für Konflikt mit Nordkorea

Donald Trump setzte in der Eskalationsspirale mit Nordkorea trotzdem unmissverständlich einen drauf. Er werde dafür einen signifikanten Milliardenbetrag bereitstellen. Das international isolierte Land solle sich lieber zusammenreißen, andernfalls sei es in Schwierigkeiten, wie sie nur wenige Staaten erlebt hätten und von denen niemand gedacht habe, dass sie möglich seien. Auch hochrangige Kirchenvertreter in den USA und Südkorea haben die US-Regierung eindringlich vor einer militärischen Lösung des Konflikts mit Nordkorea gewarnt. Sollte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un US-Gebiet oder Gebiete von Alliierten angreifen, werde dieser es bereuen.

Trump und Nordkorea hatten sich in den vergangenen Tagen mehrfach mit Drohungen gegenseitig überzogen.

Seine Drohungen gegenüber Nordkorea bekräftigte der US-Präsident vor Reportern auf seinem Golf-Anwesen im Bundesstaat New Jersey, wo er derzeit Urlaub macht. Ein Krieg wäre eine Katastrophe.

Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull kündigte am Freitag an, dass sein Land im Falle eines nordkoreanischen Angriffs auf die USA zum Beistand verpflichtet sei. Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren. Er fügte hinzu, dass China bereit sei, mit den USA zusammenzuarbeiten, um die Probleme "angemessen zu lösen". Bei ihm helfe nur "absolute Stärke" - so heißt es aus Nordkorea.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Pjöngjang und Washington ebenfalls zu einem Einlenken aufgerufen. Zudem ist auf Guam das Raketenabwehrsystem Thaad installiert, das die USA vor kurzem auch in Südkorea aufgebaut haben. "Wir hoffen dennoch, dass der gesunde Menschenverstand siegen wird".

Ebenso kritisierte die Bundeskanzlerin Angela Merkel die scharfe Rhetorik in der Nordkorea-Krise.

Auch eine kriegerische Auseinandersetzung lehnte sie ab: "Ich sehe keine militärische Lösung des Konfliktes" und eine solche halte sie auch "nicht für geboten", sagte sie am Freitag in Berlin. Die Raketen sollten demnach 30 bis 40 Kilometer vor Guam im Meer niedergehen. "Es ist gut, dass China die letzte deutliche Sanktionsverschärfung mitgetragen hat und jetzt auch konsequent umsetzen will", sagte Gabriel dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" laut Vorabmeldung.

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