Umfragen: Merkel verliert deutlich an Zustimmung


Umfragen: Merkel verliert deutlich an Zustimmung

Mehrheitliche Zustimmung findet Merkel bei den Anhängern der FDP (76 Prozent), die Anhänger der Grünen sind geteilter Meinung - 47 Prozent sind für Merkel, 42 Prozent für Schulz.

In der Projektion gibt es im Vergleich zu Ende Juli keine Veränderungen.

Auch im ARD-"Deutschlandtrend" in dieser Woche hatte Merkel bereits an Zustimmung verloren.

Die Beliebtheit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist um zehn Prozentpunkte geschrumpft.

Zuvor lag der Beliebtheitsgrad von Merkel bei der gleichen Umfrage bei 69 Prozent.

Noch bis zur Bundestagswahl am 24. September wird Schulz in mehr als 40 deutschen Städten auftreten. Für die FDP hieße das den Wiedereinzug in den Bundestag, für die AfD den erstmaligen Einzug ins Parlament. 38 Prozent wünschen sich die SPD an der Spitze, ebenfalls plus zwei. Die Linke käme aktuell auf 9 Prozent der Stimmen.

Der Parteichef der Sozialdemokratischen Partei (SPD) Martin Schulz schnitt mit 33 Prozent ab und kam damit auf das bisher schlechteste Ergebnis beim "Beliebtheitscheck". Bei der Linken sind 56 Prozent für Schulz und 31 Prozent für Merkel. Auch in der Kanzlerpräferenz verliert Merkel deutlich: 52 Prozent (minus fünf) der Deutschen würden sich in einer Direktwahl für sie entscheiden, 30 Prozent (plus zwei) für Schulz. Lediglich 31 Prozent sind genau auf eine Partei festgelegt.

Allerdings zeigen die Veränderungen bei den Potentialen von CDU/CSU und SPD auf, wie stark sich die Kräfteverhältnisse in den letzten Monaten verändert haben: Im April konnten sich 56 Prozent aller Wähler vorstellen, die Union zu wählen, jetzt sind es 60 Prozent. Gleichzeitig sind 51 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden.

Auf der Liste der nach Meinung der Befragten zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker haben sich die Bewertungen überwiegend und zum Teil deutlich verschlechtert.

Trotz leichter Einbußen (-5 Punkte) muss Bundeskanzlerin Angela Merkel sich keine Sorgen um ihr Amt machen.

Danach folgen Wolfgang Schäuble mit 1,6 (Juli II: 1,7), Sigmar Gabriel mit 1,0 (Juli II: 1,0), Christian Lindner mit 0,8 (Juli II: 1,1), Cem Özdemir mit 0,7 (Juli II: 0,8), Thomas de Maizière mit 0,7 (Juli II: 1,2), Martin Schulz mit 0,6 (Juli II: 0,8), Horst Seehofer mit 0,5 (Juli II: 0,5) und Ursula von der Leyen mit 0,3 (Juli II: 0,3).

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