In Überzahl! HSV startet mit Pokalblamage


In Überzahl! HSV startet mit Pokalblamage

In der ersten Runde des DFB-Pokals gab es für den HSV bei Drittligist eine verdiente 1:3 (0:1)-Pleite.

Dicke Blamage trotz 72-minütiger Überzahl: Mit einer peinlichen 1:3-Niederlage beim Drittligisten VfL Osnabrück hat der Hamburger SV einen desaströsen Pflichtspielstart in die neue Saison hingelegt.

Minute hatte der HSV mit einem Mann mehr spielen können, nachdem Osnabrücks Marcel Appiah Rot sah. Halil Savran (39.), Marc Heider (61.) und Ahmet Arslan (71.) brachten Osnabrück 3:0 in Führung. Dem HSV gelang nur noch der Anschlusstreffer: Bobby Wood traf per Handelfmeter zum Endstand (73.).

Eine Runde weiter ist auch Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96. Der Tabellensechste der Regionalliga West war durch Lars Lokotsch vor 9650 Zuschauern im ausverkauften Sportpark Nord in der 20. Minute mit 1:0 in Führung gegangen. Füllkrug mit seinem zweiten Treffer erzielte das 3:1 (74.) gegen ein Bonner Team, dem mit zunehmender Spieldauer die Kräfte ausgingen.

RB Leipzig hatte beim 5:0 (1:0)-Erfolg zum Pokalauftakt keinerlei Probleme mit den Sportfreunden Dorfmerkingen. Timo Werner scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torhüter Christian Zech (25.). Dass sich der Pokalsieger von 2015 nach einer torlosen ersten Hälfte gegen den Regionalligisten am Ende doch 1:0 durchsetzte, hatte der Bundesligavertreter einer Standardsituation zu verdanken: Zugang Ignacio Camacho köpfte einen Eckball von Yunus Malli ins Tor (60.). Zuvor waren Jakub Blaszczykowski (19.) und Norderstedts Philipp Koch (56.) mit Versuchen aus der Distanz am Aluminium gescheitert. Zwar spielten die Schanzer überlegen, doch ließen sie es immer wieder an Effektivität vermissen. Zudem half Löwen-Keeper Alexander Strobl unfreiwillig mit: Beim Führungstreffer von Dario Lezcano kam der 24 Jahre alte Schlussmann übereifrig aus seinem Tor heraus (20.). Nachdem Felix Weber den überraschenden Ausgleich erzielt hatte (66.), verwandelte Stefan Kutschke einen von Strobl verschuldeten Foulelfmeter zum 2:1-Endstand (83.). Die wackeren Norderstedter hingegen verkauften sich noch besser als im Vorjahr, als sie in Runde eins dem Zweitligisten Greuther Fürth (1:4) nach tollem Kampf unterlagen. Marius Willisch (53.) mit einem abgefälschten Schuss und Steffen Krautschneider (62.) nach einem schweren Torwartpatzer von Marco Knaller drehten das Duell vor 4610 Zuschauern.

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