Trump droht Kim mit "Feuer und Zorn"


Trump droht Kim mit

Nordkorea hat gedroht, eine Attacke mit ballistischen Raketen vom Typ Hwasong-12 gegen die US-Insel Guam zu erwägen. Es gibt immer wieder populäre Bewegungen, die entweder zu mehr Eigenverwaltung oder aber einem US-Beitritt tendieren. "Sachlicher Dialog ist mit so einem Typen bar jeder Vernunft nicht möglich, nur mit absoluter Stärke ist ihm beizukommen", hieß es in einer Stellungnahme der Streitkräfte nach Angaben der nordkoreanischen Staatsagentur KCNA.

Der Demokrat Eliot Engel, Mitglied im Außenausschuss des Repräsentantenhauses, sagte laut CNN, Trump verspiele die Glaubwürdigkeit der USA mit seiner unangemessenen Reaktion. Trump hatte zuvor seine bislang schärfste Warnung an die Staatsführung in Pjöngjang gerichtet.

Die Pläne für den Abschuss der Raketen würden Staatschef Kim Jong Un Mitte August vorgelegt, der dann über das weitere Vorgehen entscheiden werde, sagte Kim. "Sie werden mit Feuer und Zorn getroffen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat".

Weiter heißt es dort, Trump verkenne offensichtlich den Ernst der Lage und der jüngsten Warnungen aus Pjöngjang.

Nordkorea reagierte darauf trotzdem mit der Drohung, mehrere Raketen auf Guam abzufeuern.

Nach einem Bericht der "New York Times" hatte der Chef des Weißen Hauses seine Äußerung nicht mit seinen Beratern abgesprochen.

"Ich glaube, wir brauchen eine vollständige Verteidigungsreform im Sinne einer Wiedergeburt, anstatt nur einige Modifizierungen oder Verbesserungen durchzuführen", sagte Moon am Mittwoch laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap bei einer Besprechung mit sechs Spitzenbefehlshabern seines Militärs. Vor knapp zwei Jahren hatte der konservative Premier Shinzo Abe - auch mit Blick auf Nordkorea - ein Gesetz durchgeboxt, das es Japan grundsätzlich erlaubt, die USA und andere Verbündete im Falle eines Angriffs zu verteidigen. Zusätzliche Bedeutung erhielt die Insel 2012, als der damalige US-Präsident Barack Obama die gewachsene wirtschaftliche und militärische Bedeutung des asiatisch-pazifischen Raumes betonte. Auch mit ihren Stimmen verschärfte der UN-Sicherheitsrat am Samstag die bereits seit 2006 bestehenden Sanktionen gegen Nordkorea. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10.000 Kilometern. US-Präsident Donald Trump hatte den gefährlichen Konflikt durch seine Drohung, Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht" zu begegnen, weiter angefacht.

Pjöngjang rechtfertigte dies mit einer Mobilisierung des US-Atomwaffenarsenals sowie jüngsten US-Raketentests und Übungen mit Langstreckenbombern über Südkorea. Guam sei für "alle Eventualitäten" gewappnet. Er werde eine Koordinierungsgruppe einberufen, um über die Einsatzbereitschaft von Militär und Rettungskräften zu sprechen, betonte Calvo.

Die Pazifikinsel arbeite eng mit der Regierung in Washington zusammen, "um unsere Sicherheit zu gewährleisten".

Der Bedrohungsgrad habe sich durch die Ereignisse in Nordkorea nicht erhöht, erklärte der Gouverneur. Nordkoreas Staatschef Kim sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. "Sie haben gesagt, dass sie Amerika verteidigen werden", so Calvo. "Wir sind nicht nur eine Militäranlage".

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