Kenia: Präsident Kenyatta zum Wahlsieger erklärt


Kenia: Präsident Kenyatta zum Wahlsieger erklärt

Nairobi Polizeischüsse bei Protesten haben seit der umstrittenen Präsidentenwahl in Kenia am Dienstag nach Angaben einer Menschenrechtsgruppe 24 Menschen das Leben gekostet.

Kenyattas Herausforderer Raila Odinga erhielt der Wahlbehörde zufolge 44,74 der rund 15 Millionen Stimmen. Er erklärte, die Datenbank der Wahlkommission sei gehackt und zugunsten seines Kontrahenten manipuliert worden. Kenyatta hat sich zu Odingas Vorwürfen nicht geäußert. Odinga hatte sich schon am Donnerstag selbst zum Sieger erklärt. Die Behörden hatten am 31. Juli mitgeteilt, dass der für die Verwaltung der IT-Systeme zuständige Christopher Msando gefoltert und getötet worden sei. AFP-Reporter berichteten von brennenden Autoreifen auch in einem Armenviertel von Nairobi.

Einige seien von Polizisten erschossen worden. Er reiche Odinga und all dessen Anhängern die Hand. Ob diese Zugriffsversuche mit den Codes des ermordeten Programmierers Chris Musando erfolgten, wollten allerdings weder Guliye noch sein Chef Chebukati sagen. Doch er fügte hinzu: "Ich kann die Menschen nicht kontrollieren". Er bemängelte, dass keine Nachweise für die veröffentlichten Auszählungsergebnisse vorgelegt worden seien. Er forderte unter anderem Sitzungsprotokolle aus den Wahllokalen.

Kenyatta rief die Opposition nach der Verkündung seines Wahlsiegs zur Versöhnung auf.

Sowohl in Kisumu als auch in Nairobi hatte es bereits am Wahltag Proteste gegeben. Vor zehn Jahren war Kenia nach einem knappen Wahlausgang durch blutige Unruhen mit mehr als 1.100 Toten erschüttert worden. Neben dem Präsidenten und dem Parlament wurden auch Gouverneure und Senatoren neu gewählt. Mehr als 150.000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz. Diese Formulare könnten von den Parteien und der Öffentlichkeit eingesehen werden. Die Wahlergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.

"Lasst uns friedlich sein", sagte der 55-jährige Kenyatta, der sich mit dem Sieg eine zweite fünfjährige Amtszeit sicherte. Odinga rief seine Unterstützer auf, am Montag für einen "Tag der Trauer" nicht zur Arbeit zu gehen und versprach, am Dienstag sein weiteres Vorgehen zu verkünden. Der 72-jährige Odinga kandidierte zum vierten und vermutlich letzten Mal für das Amt. Besonders beliebt sind bei Reisenden die tropischen Strände des Landes. Er steht seit 2013 an der Spitze des Landes. Nach islamistischen Anschlägen im Osten Kenias und in Nairobi hatten mehrere Länder Reisewarnungen für das Land ausgegeben.

Beliebt

In Überzahl! HSV startet mit Pokalblamage
Zuvor waren Jakub Blaszczykowski (19.) und Norderstedts Philipp Koch (56.) mit Versuchen aus der Distanz am Aluminium gescheitert. Der Tabellensechste der Regionalliga West war durch Lars Lokotsch vor 9650 Zuschauern im ausverkauften Sportpark Nord in der 20.

Leichtathletik: Tränen statt Gold - Bolt-Drama im letzten Karriere-Rennen
Schnellste in den Vorläufen waren die favorisierten USA in der Jahresweltbestzeit von 3:21,66 Minuten vor Jamaika 3:23,64. Nach acht Disziplinen am Samstag liegt er mit 7121 Punkte nur 16 Zähler hinter dem favorisierten Franzosen Kevin Mayer.

Overwatch: Deathmatch und neue Map auf dem PTR
Doch in den Jahren nach der Revolution verlor die Familie ihren Reichtum und ihre Macht und das Anwesen verfiel. Aber auch Roadhog erhält einen Buff, er kann sich nun im Laufen heilen und nimmt dabei 50% weniger Schaden.

Zinedine Zidane kündigt Verlängerung bei Real Madrid an
Madrid - Zinedine Zidane wird seinen Vertrag als Trainer des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid in Bälde verlängern. Wir weisen darauf hin, dass es sich hierbei nicht um die Meinung von boerse-express.com handelt.